Unsere diesjährige Frankreichfahrt mit 15 Schülerinnen und Schülern der zehnten Klassen und Frau Nagel und Frau Schatz als Begleitung begann am Montag, dem 16. März, und endete am Dienstag, dem 24. März 2026. Wie immer reisten wir per Zug inklusive mehrerer Umstiege, z.B. in Paris, und kamen dann nach ca. 11-12 Stunden Fahrt an. Der erste Besuchstag (Dienstag) wurde als V
orstellungstag der Schule genutzt. Die französischen Schülerinnen und Schüler führten uns auf dem gesamten Campus herum und das sogar auf Deutsch. Davor waren wir von der Schulleitung begrüßt worden. Auch eine Stadtführung wurde von den französischen Schülerinnen und Schülern für uns durchgeführt. Anschließend wurden wir herzlich im Rathaus empfangen.
Mittwochs und die Woche darauf montags erlebten wir THGler klassische französische Schultage und lernten den traditionell kürzeren Schulmittwoch kennen, was in Frankreich ganz normal ist. An diesen Tagen konnten wir auch die tolle Mensa bestaunen und lernten, dass vor allem auch in der Schule viel Wert auf Essenskultur gelegt wird. Das ist definitiv ein Unterschied zum deutschen System. Der große Ausflugstag mit allendeutsch-französischen Schülerinnen und Schülern in die Hafenstadt Sète fand donnerstags statt. Dieses Mal reisten wir per Zug an. Bevor wir das Städtchen erkunden durften, besuchten wir gemeinsam ein Kunstmuseum und den berühmten Friedhof in Sète. Künstlerisch ging es weiter mit einer Graffiti-Schnitzeljagd.
Und am Freitagsnachmittag erwartete uns noch einmal ein Béziers-Ausflug, wobei wir die neun Schleusen im Canal du Midi kennenlernten, die politisch, ökonomisch und gesellschaftlich sehr wichtig für die Stadtentwicklung waren. Mit einer keinen Bimmelbahn wurden wir dafür an den Arènes abgeholt, um dann unsere Schleusenwanderung anzutreten. Das Wochenende wurde individuell in den Familien verbracht – viele besuchten die Universitätsstadt Montpellier. Montags trafen wir uns ein letztes Mal nach der Schule, um den gemeinsamen Abschiedsabend zusammen beim Bowling ausklingen zu lassen. Dienstags reisten wir in aller Frühe ab und kamen abends wieder in Heilbronn an.
Alles in allem haben die französischen Schüler mit Madame Myriam Maraval mal wieder ein wunderbar buntes Programm zusammengestellt, sodass wir einerseits kulturelle, andererseits aber auch genügend schulische Impressionen mitnehmen konnten. Es hat sich sehr gelohnt!
Larissa Schatz (Text + Foto), N.N. (Foto)
