
In der Harmonie fand kürzlich ein packendes Sommerkonzert des THG statt. Unter Leitung von Johannes Schrader führte der Unterstufenchor schwungvoll das Musical "Götterolympiade" auf: Ein Wettkampf soll den Streit klären, welcher Gott der beste ist. Um das herauszufinden, bestimmt jeder Gott einen Tag lang die Geschicke der Menschheit. Hera, hinreißend dominant gespielt von Sarah Elser, setzt auf Lieblingssohn Apoll (Philipp Lutsch). Am Ende gewinnen alle Götter-Solisten die Herzen des Publikums, jedoch keiner den Siegespreis. In ihrer Einzigartigkeit sind sie alle zusammen die Besten! Entsprechend formulierte Athene (Charlotte Schilling, s. Bild) die Erkenntnis des Abends: Das Ganze hier ist mehr als die Summe seiner Teile!
Dem göttlichen Teil folgte der königliche, denn die anderen THG-Chöre hatten Lieder aus dem Repertoire der Gruppe Queen ausgewählt. Der Kammerchor begeisterte mit "Don’t Stop Me Now": akribisch einstudiert von Kirstin Schrader. Für Gänsehaut sorgten Leni Kurz und Lauritz Rummel mit "Barcelona" – dank jahrelanger Stimmbildung, einem Beispiel für Begabtenförderung am THG.
Auf königlich folgte zauberhaft: Besetzt mit Instrumentalisten aus allen Klassenstufen der THG-Schulgemeinschaft spielte das Orchester unter anderem Highlights von Harry Potter. Maria Sunten dirigierte die mystisch-epische, an Tempuswechseln reiche Filmmusik stilecht mit einem Original-Zauberstab.
Tosender Applaus allen Akteuren!
Franziska Maurer

Gänsehautmomente erlebten die Zuhörer beim Weihnachtskonzert des THG in der vollbesetzten Kilianskirche.
Nach dem charmanten Auftakt des Unterstufenchors mit Weihnachtsmusical (Leitung: Johannes Schrader) führten sämtliche höheren Chöre vor, wie harmonisches Zusammenwirken mehrerer Vokalensembles funktioniert: Mit der Macht von gut 70 Stimmen, perfekten Einsätzen, Crescendi und wechselnden Echos boten sie die an Tschaikowsky angelehnten „Nutcracker Jingles“ sowie eine Jazz Cantate. Besonders hörenswert war hier das Solo-Saxophon, das Clemens Eberlein unaufdringlich und gekonnt bediente.
Qualität kam auch vom Kammerchor: Beim lebensfrohen „Sing Alleluia, clap your hands“ boten die Sänger unter ihrer Leiterin Kirstin Schrader exzellente musikalische und musikdramatische Leistungen.
Masse und zugleich große Klasse zeigte das mehr als 40 Instrumentalisten zählende Orchester unter Leitung von Maria Sunten. Unter anderem die Auszüge aus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ klangen, wie sie klingen sollen: der Regen spritzig, das Violinsolo von Fabian Lutsch ergreifend schön.
Dasselbe Prädikat verdiente unbedingt das abschließende „Segne mich, o Herr“. Es lebte von der Klarheit und Kraft wohlausgebildeter Stimmen, über die das THG-Solistenensemble hörbar verfügt.
Großer Applaus!
M. Dierolf

The show must go on! Der Queen-Titel, gesungen vom Mittel-Oberstufenchor, war programmatisch: Nach 2½-jähriger pandemiebedingter Zwangspause knüpften Schüler, Eltern und Lehrer mit ihrem Sommerkonzert in der Harmonie an die lange vermisste Konzert-Tradition des THG an. Und sie taten es, als wäre nichts gewesen: Gewohnt schwungvoll und sehr charmant bot der Unterstufenchor das Musical „Träume werden wahr“, eine moderne Cinderella-Adaption mit einem Popstar als Prinzen (Farouk Hikal).
In mehreren Gruppierungen trugen Solisten musikalisch versiert Werke unterschiedlicher Stilrichtungen vor, besonders ausdrucksvoll Grigorios Dimitriadis. Dem Mittel-Oberstufen- und Elternchor samt Band um Schlagzeuger Emil Stahl glückte der Wechsel zwischen verschiedenen Stimmungen und Tempi besonders beeindruckend. Durch schiere Größe und durch anspruchsvolle Stücke wie etwa Elgars Pomp and Circumstance No 1 - Englands heimliche Nationalhymne – imponierte das Orchester.
Das Publikum würdigte die herausragende schulische Teamleistung und bedankte sich mit tosendem Applaus, bevor das Konzert – passend zur Weltlage – mit einer gemeinsamen Bitte um Frieden beschlossen wurde. Kirstin und Johannes Schrader sowie Maria Sunten bewiesen an diesem Abend erneut, welche musikalischen Früchte ihr immenser auch persönlicher Einsatz immer wieder hervorbringt, ganz herzlichen Dank!
Martin Dierolf und Frank Martin Beck (Text), Foto-AG (Fotos)

Trotz Erkältungswelle und WM-Halbfinale war die Kilianskirche beim Weihnachtskonzert des Theodor-Heuss-Gymnasiums voll besetzt. Etliche Musiker sprangen kurzfristig für erkrankte Solisten ein - ein Zeichen für Mut und für den guten THG-Teamgeist. Von diesem profitierten alle, besonders der Unterstufenchor unter dynamischer Anleitung von Johannes Schrader. Im Weihnachtsmusical beklagten vier Kerzen die aktuelle Stimmung der Menschen angesichts vieler Krisen. Umso wichtiger sei die weihnachtliche Friedensbotschaft. So versetzten die jüngsten Akteure mit viel Freude und großem Selbstbewusstsein das Publikum in Weihnachtsstimmung.
Dieselbe musikalische Leidenschaft zeigten die übrigen Ensembles - etwa der exquisite Kammer-, der Mittel-/Oberstufen- und der Feen-Chor, auch dank der zupackenden Anleitung von Kirstin Schrader (Klavier). Dabei fehlte es nicht an Überraschungsmomenten, etwa durch anspruchsvolle Darbietungen von Solisten oder durch ein Hard-Rock-Hallelujah. Auch das Orchester – mit Herzblut geleitet von Maria Sunten – ließ zunächst getragene weihnachtliche Melodien erklingen; kurz darauf folgte jedoch "Christmas in the kitchen" mit geübten Verfremdungen an Einmachgläsern und Töpfen. Großer und langanhaltender Applaus!
Martin Dierolf (Text), Markus Klenk (Photo)

„THG Heilbronn – Sommerkonzert im Maybach-Saal der Harmonie“ stand kürzlich auf dem Programmheft. Die THG-Schulgemeinde feierte fröhlich-unbeschwert den Sommer, die Musik und die Mitwirkenden. Der Teamgeist war gleich von Anfang an zu spüren. Die Akteure des Unterstufenchors (Leitung: Johannes Schrader) wagten sich an ein anspruchsvolles Musical („Die Insel rockt") und taten das im Vertrauen auf das Team: auf die Mitsänger, auf die gefühlvolle Klavier-Unterstützung, auf die Souffleuse im Notfall, auf das passende Zeichen vor dem Einsatz, auf anerkennendes Nicken und den Applaus danach.
Nicht minder rockte der Mittelteil, gestaltet von den verschiedenen Chören (Leitung: Kirstin und Johannes Schrader), oft begleitet von Schlagzeug (facettenreich: Emil Stahl) und E-Gitarre (von rotzig bis sanft: Nils Tennstedt). Namentlich die zahlreichen Solisten beeindruckten – dank besonderer Förderung am THG – mit wohlgebildeten Stimmen, herausragend: Ida Rappel mit „I could have danced all night“.
Den abschließenden Höhepunkt bildete der packende Auftritt des Orchesters (Leitung: Maria Sunten). Der Titel „Summertime" vermittelte gekonnt das Gefühl drückender Hitze, „Dances with Wolves" beschwor Bilder der weiten Prärie und „Cancan" animierte das Publikum zum rhythmischen Klatschen. Großartig!
Martin Dierolf

Am 19.12.2023 fand in der Kilianskirche das traditionelle Weihnachtskonzert des Theodor-Heuss-Gymnasiums statt. Den Auftakt machte der lebhafte Unterstufenchor (Leitung: Johannes Schrader) mit dem Weihnachtsmusical „Das Jahr, in dem Weihnachten fast auf Freitag, den 13., gefallen wäre“ von Andreas Schmittberger. Weiter ging es mit dem Schulorchester unter der Leitung von Maria Sunten, das mit viel Hingabe unter anderem das Pastorale aus dem Weihnachtskonzert von Arcangelo Corelli und „In the Bleak Midwinter“ von Gustav Holst spielte.
Der Mittel-/ Oberstufenchor intonierte beschwingte Weihnachtslieder, die bei den Zuhörern sofort festliche Stimmung hervorriefen. Auch der Kammerchor und der Elternchor zeigten beeindruckende Stücke. Die Solisten-AG begeisterte mit Joel Raneys „Christmas is coming“ und Ida Rappel und Franziska Stechele mit Humperdincks Abendsegen. Jolanta Boxberger riss mit „Zehntausend Gründe“ von Matt Redman und Jonas Myrin das Publikum mit; die Schulband begleitete gekonnt.
Als gemeinsames Stück aller Chöre erklang in diesem Jahr ein fröhliches „Happy Xmas“ von John Lennon und Yoko Ono. Zum Abschluss spielte das Orchester „O du fröhliche“ und lud alle Chöre und – wie jedes Jahr – die Zuhörer ein mitzusingen - ein schöner Ausklang.
Text: Elisabeth Lechleitner (Klasse 6a), Foto: Markus Klenk
Wir freuen uns sehr, dass sich Elisabeth bereit erklärt hat, eine Rezension zu verfassen, vielen Dank! Unter meine.stimme.de ist eine weitere Rezension veröffentlicht.
Frank Martin Beck

Es macht eine gute Schulgemeinschaft aus, wenn jeder mit seinen unterschiedlichen Interessen und Begabungen zu seinem Recht kommt und alle zusammen – trotz der Unterschiede – füreinander einstehen. Diese Perspektive auf Schule, die hervorragend zum THG passt, verfolgte der Unterstufenchor: In dem Musical „Keine Fahrt nach Rom“ boten Chor und Solisten pfiffigen Rap und formschön gestaltete Gesangseinlagen.
Ebenfalls gekonnt – solistisch wie auch begleitend – wirkte Nils Tennstedt an der E-Gitarre. Jolanta Boxberger berührte mit „Hero“, Grigorios Dimitriadis rockte röhrend, bevor ein Solistentrio des Elternchores glockenklar „Since Robin Hood“, ein Werk der Renaissancezeit, zu Gehör brachte. Mitreißend die Männerstimmen des Mittel- und Oberstufenchores mit „You’re welcome“, herausragend die stimmlichen Qualitäten und das virtuose Miteinander des Solistenensembles in „Into the Unknown“. Es folgte ein Medley aus „Schindlers Liste“ von John Williams mit vom Kammer- und Elternchor ergreifend dargebotenen jiddischen Melodien; Philipp Lutsch untermalte sensibel mit der Geige. Im Anschluss verwob ein James-Bond-Medley die Erkennungsmelodie mit Titel-Melodien verschiedener Bond-Filme: Chöre – Plural! – samt Schulband waren in ihrem Element und schlugen die Zuhörerschaft schnell in ihren Bann wie auch mit Michael Jacksons „Heal the World“; bemerkenswert Aniko Hubers solistischer Beitrag.
Das etwa 50 Mitwirkende umfassende Sinfonieorchester ließ zunächst die Titanic kunstgerecht in See stechen und intonierte herzergreifende Melodien aus dem gleichnamigen Film. Anschließend der erste Satz aus Dvořáks anspruchsvoller Sinfonie „Aus der Neuen Welt“: zarte Melodien zumal von den Querflöten, dramatisches Wechselspiel zwischen Bläsern und Streichern, zusätzliche Farben durch die bestens disponierten Schlagzeuger – großartig!
Mit tosendem Beifall bedankte sich die Schulgemeinde des Theodor-Heuss-Gymnasiums bei den Musik-Lehrkräften Kirstin Schrader, Maria Sunten und Johannes Schrader, durch deren nicht hoch genug zu schätzenden Einsatz derartig außergewöhnliche Leistungen erst ermöglicht werden.
Frank Martin Beck (Text), Markus Klenk (Fotos)

Das Weihnachtskonzert des Theodor-Heuss-Gymnasiums fand in diesem Jahr ausnahmsweise nicht in der Kilianskirche statt. Denn sämtliche Ensembles – Chöre und Orchester – bereiten sich derzeit intensiv auf das große Konzert zum Schuljubiläum am 22. März vor. Dennoch erklärten sich etliche Schülerinnen und Schüler bereit, kurz vor Weihnachten einen Kammermusik-Abend im Saal der Alten Kelter mitzugestalten. Es erklangen weihnachtliche und nicht weihnachtliche Melodien, Musikstücke aus dem Barock, der Klassik, der Romantik und der Moderne, und sämtliche Beteiligten waren sicht- und hörbar mit großer Freude dabei.
Den Rahmen boten Weihnachtslieder aus Deutschland, Böhmen, dem Salzburger Land, aus England, Spanien und der Ukraine. Intoniert wurden diese Lieder von verschiedenen Formationen aus Blech- und Holzbläsern oder Streichern, zum Teil von Schlagwerk und der E-Gitarre unterstützt. Wo es vorgesehen war, sangen die zahlreich erschienenen Zuhörerinnen und Zuhörer fröhlich mit.
Einzelne Beiträge ragten heraus: ein kunstvoll mit warmem Ton dargebotener Satz aus einer Violinsonate von J. S. Bach, Gordon Jacobs muntere Polka für Fagott und Klavier, ein wunderschönes Halleluja von Leonard Cohen, das ergreifende „Weihnachten“ für Sopran und Klavier von E. Humperdinck, ein melodisch-quirliges Fantasiestück von N. Gade für Klarinette und Klavier, das stimmungsvolle „All I want for Christmas“ von Mariah Carey und das besonders erfrischend vorgetragene „Feliz Navidad“ (s. zweites Bild).
Die gesamte Zuhörerschaft bedankte sich mit lang anhaltendem Applaus für einen heiteren, atmosphärisch dichten und musikalisch hochwertigen Kammermusik-Abend. Wir sind stolz auf so viele großartige Musikerinnen und Musiker am THG und danken unseren Musik-Lehrkräften Maria Sunten, Kirstin und Johannes Schrader ganz herzlich für alle Vorbereitungen und manch eine lenkende Hand im Hintergrund – da capo!
Frank Martin Beck (Text), Markus Klenk (Fotos)

Am THG lag seit Wochen Musik in der Luft. Die musikalische Arbeit mündete jüngst in ein wunderbares Konzert in der vollbesetzten Kilianskirche.
Das Programm startete mit dem schwungvollen Musical des Unterstufenchors unter Leitung von Kirstin Schrader: Unter den Engeln herrscht „Eine himmlische Aufregung“, weil ein besonders neugieriger Engel (Ida Rappel) die Weihnachtsgeschichte beim Erzengel Gabriel (Philipp Lutsch) hinterfragt.
Es folgte eine Soulmesse, die Johannes Schrader mit dem Mittel-/Oberstufen-, Kammer- und Elternchor minutiös einstudiert hatte: Der Wechsel aus Dynamik und Gefühl zog die Zuhörer in seinen Bann. Großen Anteil daran hatten die Gesangssolisten und das mal dezent begleitende, mal virtuos improvisierende Solo-Saxophon (Clemens Eberlein).
Nach besinnlichen Zwischenspielen kleiner Vokal- und Instrumentalensembles unter Leitung des Abiturienten Jakob Reichmann zeigte sich das Orchester einem Klarinettenkonzert gewachsen: Angeleitet von Maria Sunten glänzte besonders Solistin Phalgooni Ray mit höchst professionellem Spiel. Schließlich gestalteten als weiteren Höhepunkt des Konzerts alle Akteure gemeinsam die außergewöhnliche Komposition „Christmas Carnival“. Es war ein unvergesslicher Abend für sämtliche Musikerinnen, Musiker, Zuhörerinnen und Zuhörer, der mit langanhaltendem Applaus belohnt wurde.
Ruben Kehle

Kurz vor Pfingsten bescherten uns das Orchester, die Chöre und etliche Solisten einen wunderschönen Konzertabend u.a. mit dem Musical „Dreamgirls – Glaub an Deinen Traum“, mit Werken von Debussy und Mendelssohn und mit Film- und Popmusik.

An gleich zwei Abenden brachte das Theodor-Heuss-Gymnasium mit Dracula von Claus Martin ein ausgewachsenes Musical auf die Bühne. Schon die „Premiere“ war ein gigantisches Erlebnis im ausverkauften Theodor-Heuss-Saal der Harmonie.
300 Akteure - Schüler, Eltern und Lehrer - wirkten in Chören, Orchester, Band, als Solisten und in anderen Funktionen perfekt und im doppelten Sinne harmonisch zusammen. „Es ist phantastisch, wie alles ineinandergegriffen hat“, bilanzierte Johannes Schrader hochzufrieden. Der Musiklehrer hatte zusammen mit Kollegin und Ehefrau Kirstin das „Grusical“ federführend einstudiert.
Die knapp 60 Solisten gingen regelrecht in ihren Rollen auf und machten die Story um den blutrünstigen Grafen in jeder einzelnen Szene sehens- und hörenswert. Jonas Kurz verkörperte diesen unnahbar, stimmgewaltig und auch dank Maske erschreckend glaubwürdig. Sonja Link überzeugte durch Vielseitigkeit bei Schauspiel und Gesang als standesbewusste Maklerin (Mrs. Hawkins). Franziska Maurer verschmolz mit der mitreißend dominanten Pflegedienstleiterin (Mrs. Ascot).
Orchester (Leitung: Maria Sunten) und Band verstärkten gekonnt die ohnehin intensive Atmosphäre. Das Bühnenbild (Leitung: Dieter Meißner) schuf darüber hinaus einen imposanten Rahmen. Unvergessliche Erinnerungen für die gesamte Schulgemeinschaft!
Fotos (F. Bruder, M. Klenk): links der herrlich verrückte Psychiater Dr. Sewart (Lauritz Rummel), rechts Dracula (Jonas Kurz) mit der reizenden Mina (Julie Barth) und unten die Vampirgirls (Leonie Kurz, Rosa Sarout und Noa Engländer) mit einem weiteren Opfer.

Die versiertesten Sänger und Instrumentalisten des THGs boten kürzlich in der „Alten Kelter“ eine hochklassige Sommerserenade: Beiträge des Kammerchors und zahlreiche Soloauftritte prägten den Abend.
„Vor so einem Auftritt bin ich immer nervös“, gestand Jakob Reichmann (Klasse 10). „Aber wenn der Anfang mal geschafft ist, kommt die Sicherheit.“ In der Tat sang er sein Solo „Gold von den Sternen“ aus „Mozart!“ so sicher und selbstbewusst, als beherzige er selbst den Appell der Ballade, nämlich Ängste vor dem Unbekannten zu überwinden.

Unter der Leitung unserer Musiklehrerinnen und –lehrer Frau Schrader, Frau Sunten und Herrn Schrader sowie unseres Theaterpädagogen Herrn Rudolf fand zum Halbjahreswechsel eine dreitägige Musicalfreizeit im Murrhardt statt. Die intensive Arbeit an den einzelnen Stücken des Musicals Dracula ließ alle Beteiligten – Orchestermitglieder, Solisten und Lehrerinnen und Lehrer – schnell zusammenwachsen, zumal Dracula, Vampire und verwandte Geschöpfe auch spätabends ihr Unwesen trieben (s. Libretto samt Anmerkungen)! F. M. Beck
„Die Probenfreizeit des THG“ – ein Grusical in zwei Akten
Anmerkungen von A. B. und J. K. zum Inhalt dieses Librettos sind kursiv gedruckt.
Besetzung und Kontext der Handlung:
eine kunterbunt zusammengewürfelte Gruppe von Schülern des THG, die entweder in der Lage sind, ein Instrument (richtig herum) zu halten, oder aber einen gesungenen Ton so zu justieren, dass er die Intention des Komponisten widerspiegelt. Mit dabei sind außerdem fünf hochmotivierte, künstlerisch befähigte Lehrkräfte, die sich im Verlauf des Grusicals alle Mühe geben werden, die Truppe irgendwie zusammenzuhalten und dabei möglichst noch eine positive Entwicklung zu erreichen. Noch steht der Erfolg dieses Vorhabens in den Sternen…
Ouvertüre
Theodor-Heuss-Gymnasium, Heilbronn, 1. Tag:
Alle Schüler finden sich in aller Herrgottsfrühe (selbstverständlich pünktlich…) auf dem Platz vor der Schule ein, um ihr kleines Gepäck (naja… manchen Koffern nach zu urteilen, führt uns diese als kurze Freizeit getarnte Reise wohl für mehrere Jahrzehnte ins Outback) im Bus zu verstauen, dessen Bühnenabgang uns direkt zum nächsten Schauplatz führt.
Regieanweisung: ausgelassene Stimmung aller Protagonisten (herausragend umgesetzt)
Umbaupause (1):
- die Schlacht der Zimmereinteilung (Gott sei Dank gab es weder Verletzte noch Tote (obwohl es wirklich knapp war))
- das hochkomplexe Beziehen der Betten (ein großes Problem für Jung und Alt… und für den objektiven Betrachter sehr amüsant)
- Okkupierung der Probenräume
- Einsingen bzw. Stimmen der Instrumente (außer Paula)
Erster Akt
Jugendherberge, Murrhardt, 1. Tag:
Man sieht die Gruppe der jungen, motivierten Musiker mitten in ihrer intensiven Probenarbeit sowie junge schauspielerische Talente, die unter der kompetenten Leitung des allseits bekannten Herrn Rudolf (Bildungsauftrag erfüllt!) die Größe des Speisesaals ausnutzen und diesen nur zwecks der Notwendigkeit allgemeiner Nahrungsaufnahme hergeben. Die Versorgung ist wie gewohnt erstklassig (vor allem der Milchreis, was wohl besonders M. S. bestätigen kann (Name aus rechtlichen Gründen unvollständig)). Gestärkt wird die Probenarbeit wieder aufgenommen, wobei die Räumlichkeiten der Jugendherberge bald nicht mehr ausreichen, um dem großen Eifer gerecht zu werden, weshalb alsbald auch sämtliche Treppenhäuser und Flure beschallt werden (blöd nur, wenn den qualifizierten Jungdirigenten dann die Partitur aus dem dritten Stockwerk in den Keller fällt…). Auch wenn diese Art der Proben immer etwas mehr als nur das Mindestmaß an Flexibilität erfordert, wird der Erfolg doch schnell ersichtlich und es kann auf höherem Niveau bis zum Abendessen weitergeprobt werden.
Regieanweisung: immer motiviert aussehen (der Wille zählt)

Am 20. Dezember gab das Theodor-Heuss-Gymnasium das alljährliche Weihnachtskonzert in der Kilianskirche mit Chören und Orchestern. Dieses Jahr überraschte der Unterstufenchor mit einem Musical, in dem Weihnachten ausfällt. Das Schauspiel „Ambrosius mag nicht mehr“, nach einer Idee von P. Schindler, handelte von dem Weihnachtsmann, der keine Lust mehr auf Weihnachten hat.

Fabian Lutsch (12) ist stolz: „Mir macht das Singen große Freude“. Der engagierte 6.-Klässler brilliert mit einem Solo.
Wie jedes Jahr gibt das Theodor-Heuss-Gymnasium ein Sommerkonzert in der Harmonie. Nach einer spannungsgeladenen Probenwoche dürfen die Schülerinnen und Schüler nun ihr Können unter Beweis stellen.

Glocken läuten feierlich. Eine gespannte Stimmung verbreitet sich in der Kilianskirche. Wie jedes Jahr finden sich Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Freunde des Theodor-Heuss-Gymnasiums Heilbronn auch 2015 zum Weihnachtskonzert zusammen. Besonders begeistert das Musical des Unterstufenchors. Vier kleine "Adventskerzen" wollen den Menschen den Zauber von Weihnachten zeigen. Als die ersten drei scheitern, kommt das Hoffnungslicht, gespielt von Fabian Lutsch (6. Klasse), das allen wieder Mut macht. Julie Barth (12) war vor ihrem Auftritt sehr aufgeregt. Leonie Kurz (12) ist stolz darauf, ein Solo singen zu dürfen. "Kurz vor dem Singen war ich aufgeregt, aber Herr und Frau Schrader haben mir Tipps gegeben und gut zugesprochen."
Das Sommerkonzert war ein großer Erfolg. Unter der Leitung von Maria Sunten, Kirstin und Johannes Schrader haben die Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer durch harte Arbeit etwas Tolles auf die Beine gestellt.
Das Thema „Afrika“ wurde nicht nur durch die Wahl der Lieder deutlich, sondern auch durch die Kleidung der Darsteller, die die Vielfältigkeit der Kultur Afrikas zum Ausdruck bringen sollte. Der Unterstufenchor führte das Musical „Cinderella Jones“ auf, welches entfernt an die Geschichte von Cinderella angelehnt ist. Diese aktualisierte Version der Geschichte zeigt, dass Individualität und Selbstbewusstsein mehr zählen als in der Masse „cool“ zu sein. Mit viel Einsatz und hörbarer Freude am Singen gestalteten die Solisten dieses Musical, begleitet vom klangstarken und gefühlvoll intonierenden Unterstufenchor unter der Leitung von Herrn Schrader. Leonie Kurz überzeugte als „Sally Jones“ (Cinderella). Vor allem die gekonnte Tanzeinlage mit dem Star Matt Vinyl (Luke Köhler) bedachte das Publikum mit begeistertem Applaus. Heute ist die Suche nach dem Mädchen mit dem verlorenen Schuh dank Internet ganz einfach – dass aber jeder Mensch seine Träume verwirklichen kann, wenn er nur will, hat sich seit früheren Zeiten nicht geändert. Nachdem der nicht enden wollende Applaus verklungen war, kam das Orchester auf die Bühne und hat die „Feuerwerksmusik“ von Händel unter der Leitung von Frau Sunten präsentiert.